Grabenlose Kanalsanierung

Sanieren und reparieren ohne zu graben!

Wurzeleinwuchs, Undichtheiten, statisches Versagen: Kanalrohrsysteme kommen zunehmend in die Jahre. Der Zustand der unterirdischen Netze bleibt jedoch jenseits der Wahrnehmung durch die breite Öffentlichkeit. Während jeder Autofahrer nahezu täglich Zeuge des Zustands maroder Straßen wird, fristen defekte Rohre und Schächte unter der Erde ein Schattendasein. Nur selten wird der kritische Zustand auch über der Erde spürbar - nämlich dann, wenn defekte Leitungen nach heftigen Regengüssen zu Überschwemmungen, Unterspülungen und oberirdischen Einbrüchen führen. In vielen deutschen Städten und Kommunen arbeiten Verantwortliche dem Sanierungsstau erfolgreich entgegen. Denn bereits seit rund einem halben Jahrhundert gibt es clevere Methoden, quasi minimalinvasiv Rohre und Schächte zu sanieren, ohne dabei die oberirdische Infrastruktur zu belasten. 

 

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Defekte Kanalrohre verursachen Schäden im Straßenbelag und gefährden so die Verkehrssicherheit.

Undichte Leitungssysteme können erhebliche umweltrelevante Schäden im Erdreich anrichten. Bei Extrafiltrationen aus Abwässern droht zudem die Verunreinigung des Grundwassers.

Auch Infiltrationen aus dem Erdreich haben Konsequenzen. Durch den Eintrag von Grund-und Schichtenwasser in Rohrleitungssysteme wird die Gesamt-Abwassermenge erhöht. Werden Abwässer auf diese Weise verdünnt, sinkt außerdem der Reinigungswirkungsgrad von Kläranlagen. Es entstehen zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit. 

Wirtschaftlich

Die grabenlose Sanierung ist im Vergleich zu offenen Verfahren deutlich günstiger. Denn das Installieren eines harzgetränkten Faserschlauchs in ein bestehendes Rohr erfordert vergleichsweise geringe personelle Ressourcen, eine zeitlich reduzierte Abwasserlenkung während der Bauphase und keinen Aufwand für die Wiederherstellung von Fahrbahnoberflächen.

 

Stressfrei

Sanierungsvorhaben erfolgen in der Regel punktuell vom Schacht aus, quasi wie ein minimalinvasiver Eingriff. Der oberirdische Alltag läuft während einer grabenlosen Sanierung weitgehend unverändert weiter – eine gute Nachricht für Berufspendler, Gewerbetreibende und kommunale Verantwortliche.

 

Sicher

Rohrleitungen und Schächte aus einem Guss: Dank moderner Sanierungsverfahren können über lange Strecken am Stück muffenlose Bauwerke geschafft werden. Damit sind sie dauerhaft dicht und geschützt gegen Wurzeleinwuchs.

 

Schnell

Je nach Rahmenbedingungen können grabenlose Sanierungsverfahren bereits nach etwa einem Tag abgeschlossen sein. Damit sind sie ideal für akute Baumaßnahmen, bei denen oberirdisch Straßen, Fußgängerzonen oder Parks geschont werden sollen.

 

Umweltschonend

Grabenlose Sanierungsverfahren gehören zu den besonders CO2 – freundlichen Technologien im Tiefbau. Einsparungen von ca. 80 bis 85 % der Emissionen gegenüber der offenen Bauweise sind zu erwarten, da Aushub, Geräteeinsatz und Transportfahrten weitgehend entfallen.

 

Flexibel

Durch moderne Sanierungsverfahren können auch jene Leitungssysteme erreicht werden, die durch konventionelle Methoden nicht zugänglich sind – etwa unterhalb von Gewässern, Häusern oder in Naturschutzgebieten. Hinzu kommt, dass grabenlose Verfahren auch bei schwierigen Bedingungen wie Bögen und Höhenunterschieden eingesetzt werden können. Neben dem Schlauchlining stehen auch weitere Sanierungsverfahren für Groß-, Sonder- und Eiprofile zur Verfügung.

 

Langlebig

Grabenlose Sanierungstechniken sind in Deutschland seit mehr als 30 Jahren etabliert, europaweit seit einem halben Jahrhundert. Moderne Sanierungstechniken werden üblicherweise über 50 Jahre abgeschrieben – die erwartete technische Nutzungsdauer liegt deutlich darüber.

 

Anerkannt

Die Kanalsanierung hat sich als Unternehmensbereich im Tiefbau längst aus dem Nischendasein herausbewegt. Ein stetig wachsender Teil der Kanalnetze und Schachtsysteme wird durch moderne Sanierungsverfahren instandgehalten. Bundesweit stehen erfahrene Ingenieurbüros, ausführende Unternehmen und Prüflabore den Netzbetreibern und kommunalen Auftraggebern als zuverlässige Partner zur Seite.

 

Nachhaltig

Bei den in der Sanierung verwendeten Harzen handelt es sich um chlorfreie (nicht halogenierte) Kohlenwasserstoffverbindungen. Bei vollständiger Aushärtung gehen sie keine Reaktionen mit der Umwelt ein, was standardmäßig bei Sanierungsprojekten durch Laborproben überprüft wird. Die hohen erwarteten Standzeiten lassen zudem die Recyclingfrage in den Hintergrund treten. Schlauchliner sind unproblematisch thermisch recyclebar. Der Brennwert der verwendeten Harze entspricht dem von Rohöl.

 

 

Das Schlauchlining ist ein gängiges Verfahren zur grabenlosen Rohrsanierung. Hierbei wird ein mit Kunstharz getränkter Glas- bzw. Kunststoffschlauch (Schlauchliner oder Inliner) in den Kanal eingebracht und anschließend zum neuen "Rohr im Rohr" thermisch oder mit UV-Licht ausgehärtet. Der Anwendungsbereich erstreckt sich von Freigefälleleitungen bis zu Druckrohrleitungen (Trinkwasser, Gas und Abwasser) und einem Rohrdimensionsbereich von DN 100 - 2500 mm.

Vorbereitung

Die Verkehrs- und Abflusslenkung des zu sanierenden Bereichs erfolgt z. B. per Absperrblasen

Reinigung

Spezielle Roboter reinigen das Altrohr vor und inspizieren den Kanal

Roboterfräsarbeiten

Hindernisse wie z. B. Wuzeleinwüchse werden beseitigt

Einbau

Die Installation erfolgt vom Schacht aus, anschließend Aushärtung z. B. via Wärme / UV-Licht

Nachbereitung

Anschlussleitungen werden wieder angebunden und Baustellenproben im Labor geprüft

Optional: Sanierung von Anschlussleitungen und Schächten

Im Bereich der grabenlosen Kanalsanierung von Abwassersystemen hat sich das Schlauchlinerverfahren mit UV-Härtung als die sicherste, schnellste und kostengünstigste Sanierungsvariante bewährt.

Seit Anfang der 90er Jahre wird bei der Brandenburger Firmengruppe mit UV-Härtungstechnik und Glasfasern als Verstärkungs- und Trägermaterial gearbeitet. Sowohl die UV-Härtungstechnik als auch die Qualität der eingesetzten Materialien wurden in unserem Haus ständig weiterentwickelt. Unsere Schlauchliner-Produkte werden aus Trägermaterialien hergestellt, deren chemische und mechanische Eigenschaften höchsten Ansprüchen genügen.

Brandenburger hat den seit vielen Jahren bewährten GFK-Liner in allen Komponenten überarbeitet und verbessert. Der lichthärtende GFK-Schlauchliner BB2.5 der neuen Generation punktet vor allem durch eine höhere Transparenz und einen deutlich verbesserten Außenschutz. Auch große Wanddicken können jetzt schneller ausgehärtet werden. Außerdem wird die Sicherheit erhöht und das Baustellenhandling einfacher.

 

 

Vorteile der wirtschaftlichen, umweltfreundlichen Kanalsanierung mit UV-Schlauchlinern:

-          Kurze Zeit der Sanierungsmaßnahme – keine Grabung des Bodens

-          Geringe Belästigung der Anwohner

-          Kaum Störungen des Verkehrs durch minimalen Platzbedarf der Baustelleneinrichtung

-          Sofortige Inbetriebnahme des Kanals nach der Sanierung

-          TV Inspektion des Produkts vor der finalen Aushärtung

-          Kaum Einfluss auf die Durchflusskapazität des Kanals

 

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